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HOTEL RISI-COLICO
TRADITION UND LEIDENSCHAFT
Sie Geschichte von Colico als Ortschaft beginnt hier’…………
(Felipe II 12 de mayo de 1571)
…………... aber das würde ein bisschen zu lange dauern.
Unsere Geschichte hingegen ist jünger, ein genaues Datum für den Bau des Hotels läßt sich nicht mit Gewissheit ausmachen. Aufgrund unserer Recherchen im notariellen Archiv und auf dem Registeramt für Immobilien in Como können wir sagen, daß die Ausführungsphase zwischen 1865 (Kauf)) und 1875 stattfand. Diese Spanne fällt mit der Errichtung des Anlegestegs auf der gegenüberliegenden Seeseite zusammen.(1841-1873).
Der weitblickenden Gründer des Hotels Risi war Giovanni (1825-1897) geboren in Bogno in der Schweiz, vermutlich Sohn eines Italiener, von dem man sagte, er repariere, wie sein Vater, Pfannen und Kupfergeschirr.
Ziemlich wahrscheinlich wurde dieses Gewerbe durch die Arbeit in den Gasthöfen begonnen, die sich in der Folge veränderte. 1890 wird das Hotel Risi mit drei weiteren historischen Unterkünften des Ortes im “Allgemeinen Touristenführer der subalpinen Seen und von Brianza“ von Guigoni zu ersten Mal erwähnt. (guida - foto)
Risi Giovanni hatte drei Töchter Carolina, Amalia und Teresa und starb 1897 im Alter von 72 Jahren in Colico.
In seiner Sterbeurkundestand unter ausgeübtem Beruf Hotelier.
Das Hotel ging als Eigentum an die beiden Töchter Teresa (ledig) und Amalia, verheiratet mit Martino De Bernardi (Carolina starb noch in ihrem Geburtsjahr 1875). Aus der Verbindung von Amalia Risi mit Martino De Bernardi stammen vier Kinder Fortunato, Egidio, Pierina und Carolina.
Im Jahr 1920 verpachteten die Schwestern Risi ihrem eigenen Sohn bzw. Neffen Fortunato De Bernardi, das Hotel für 1500 Lire jährlich.
Zwischen 1920 und 1930 wurde das Hotel von Fortunato und Pierina geführt. Amalia Risi starb 1924 und zwischen 1927. 1931 übernahm Ugo Lusardi (foto)Ehemann von Pierina De Bernardi die Eigentumsanteile des Hotels von den Geschwistern De Bernardi und der Signora Teresa Risi und wurde zusammen mit seiner Frau Alleineigentümer. (Atto Acq.Quote - foto)
Aus der Verbindung von Ugo Lusardi Ugo mit Pierina De Bernardi stammen drei Kinder Achille 1922, Renzo 1924 und Amalia 1926, die trotz vieler Schwierigkeiten das Hotel führen mußten. In einer unglücklichen Zeit, sowohl wegen historischer Ereignisse als auch wegen des frühen Todes ihrer Mutter im Jahr 1940 aufgrund einer schweren Krankheit. Während des Krieges wurde das Hotel von den Deutschen konfisziert und zu ihrem Hauptquartier ernannt.
Aus den wiedergefunden Postkarten geht hervor, daß das Hotel von Zeiten seiner Erbauung bis in die fünfziger Jahre fast unverändert geblieben ist. (foto - foto - foto - foto)
Der allgemeine Wiederaufbau und der ökonomische Aufschwung nach dem Krieg ließ die Geschäfte besser laufen und die Geschwister Lusardi mußten zuerst in den frühen 50ger Jahren Renovierungsarbeiten (foto) durchführen und dann noch einmal in den 70ger Jahren radikal umbauen (foto - foto)um dem Standard, den die Touristen, vor allem Schweizer, Deutsche und Engländer, die unseren See lieben, erwarten gerecht zu werden.
Achille Lusardi heiratete Elide Palanconi, 1962 wurde Sohn Ugo 1962 geboren; während Renzo die deutsche Touristin Reintrud Podbielski (foto)heiratete, die sich damals auf der Durchreise in Colico befand. 1964 wurde Tochter Pierina geboren. Ihre Schwester Amalia, die sich nicht vermählte, half an der Seite ihrer Brüder und Schwägerinnen bei der Führung des Hotels.
In der Zeit als das Hotel unter der Leitung der Geschwister Lusardi stand war es, dank seinem guten Ruf der Küche, die mit einzigartigen typischen Gerichten und Hausmannskost aufwarten konnte, zu einem festen Bezugspunkt für touristische Gruppenreisende am oberen See und zu einer obligatorischen Zwischenstation der Urlauber in der Valtellina (Veltlintal)l geworden.
Wer heute noch die Küchenkunst von Pierina kosten möchte, findet diese mit derselben Leidenschaft und Sorgfalt wie damals im Bauernhof (Agriturismo) “la padella” in Colico (www.lapadella.net)
Die direkte Leitung unter der Familie Lusardi dauerte bis Ende der Sommersaison im Jahr 1986. Aufgrund des fortgeschritten Alters und den gesundheitlichen Problemen von entschieden die Geschwister das Gebäude als Hotel zu verpachten.
In der Zeit seiner Verpachtung, vom 1. Januar 1987 bis 1. Dezember 2003, erlebte das Hotel Risi traurige Zeiten und einen strukturellen Verfall, aber es hielt der allgemeinen Tendenz Hotels zu schließen, um Bauspekulation Platz zu machen, stand.
Seit 1980 bis heute sind gut fünf Häuser mit ca. 200 Betten geschlossen worden.
Die Geschichte des Hotels reicht mit den Kindern von Achille und Renzo Lusardi, Ugo und Pierina, bis zum heutigen Tag. 2003 sind sie in Anbetracht einer Aufteilung des Familieneigentums zu einem Entschluß gelangt: Pierina wird zusammen mit ihrer Mutter alleinige Eigentümerin der Immobilie, die als Hotel genutzt wird, und entschließt sich, mit dem Einverständnis der Familie, zu einer vollständigen Sanierung, die auch aufgrund der neuen Sicherheitsnormen notwendig geworden wäre, um dem Hotel nach Leitung durch Dritter, wieder den Glanz der Ahnen zu verleihen, die es stets mit Leidenschaft und großer Fülle geführt haben.
Im April des Jahres 2004, nach vier Monaten nachdem das Gebäude wieder in den Besitz der Familie gelangt ist, wurden die Arbeiten zu Ende gebracht und das Haus unter Eigenregie, mit Hilfe dieser Generation und den wahrscheinlich künftigen Eigentümern, den Kindern von Lusardi Pierina Claudia 1987 – Stefania 1988 – Renzo 1991 selbst geführt.
Grob gerechnet sind wir im 140. Jahr seit Gründung; die Namen ändern sich, die Familie ist dieselbe, aber die Leidenschaft und auch die Geschichte setzt sich fort………………………
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